Verehrte Kundinnen und Kunden,

Beschreibung und Anwendungen erfolgen laut ayurvedischen Schriften:

 „CHARAKASMITHA“, „SUSRUTHA SAMITHA“ und „ASHTANGA SMGRAHA“.

Wenden Sie sich bitte bei Krankheiten an einen  Arzt oder erfahrenen Heilpraktiker/Therapeuten.

– die ayurvedische Hausapotheke und Hausapotheke für die Kostitutionen

– Dashamula – die 10 wunderbaren Wurzeln

– Morgenroutine im Ayurveda

– Zeiten der Verabreichung von Pflanzen

– die Heiß-Wasser-Kur

– Kupferbecher und Wasser

– Ama

– erholsamer Schlaf

– die Selbstmassage

– Hilfe bei Verstopfung laut ayurvedischen Schriften

– Obstsäfte im Ayurveda

– Ghrita – Kräuterghee laut ayurvedischen Schriften

– ayurvedisches Eisenrasayana

– Lippenherpes

– Schmerzen im Kniegelenk

– Sommerzeit ist Pittazeit

– ayurvedische Sommertips

– Zungenschaber

 

Die Ayurvedische Hausapotheke

Auch im Ayurveda kann man sich eine kleine Hausapotheke aus verschiedenen Kräutern und Gewürzen zusammenstellen. Sie helfen gut, schnell und sanft – ohne Nebenwirkungen.

In der Hausapotheke sollten Guduchi, Curcuma, Pippali und Triphala auf keinen Fall fehlen.

 

 Einzelkräuter zum Einnehmen:

Ajwain, Königskümmel – für einen freien Bauch

Amalaki, indische Stachelbeere – Vorbeugung

Ashwagandha, indischer Ginseng – “Kraft eines Pferdes” und Ruhe

Brahmi, Nabelkraut – ein gesunder Geist

Guduchi, Schutz – Immunsystem

Guggulu,  indische Myrrhe – für den gesunden Stoffwechsel

Curcuma – der Entzündungshemmer

Haritaki, die Dreifrucht – eine gesunde Darmentleerung

Neem – natürliches Antimikrobiotikum

Pippali, Langpfeffer –  freie Atmung

Sariva, wohlriechend –  ein gesundes Hormonsystem

Sat Isabgol,  indischer Flohsamen –  Darmgesundheit

Shatavari, Spargelwurzel – „die über 100 Männer verfügt“…

Tulsi, heilige Basilikum – gesunde Atemwege

Vasa, Lungenkraut – ein Muss

 

Kräutermischungen zum Einnehmen:

Avipattikara
Verdauungsmittel bei Pitta-Dominanz mit Neigung zu übermäßiger Säurebildung im Magen und Sodbrennen, (mit Nelken und Sahara). Anwendung: ½ Teelöffel  Avipattikara Churna 15 Minuten nach den Mahlzeiten in lauwarmem Wasser eingerührt einnehmen.

Hingvashtaka
Völlegefühl, Blähungen und Krämpfe. Scharf-bittere Gewürzmischung aus geröstetem Hing (Asafoetida), drei Kümmelsorten, zwei Pfefferarten, Ingwer , Steinsalz.

Anwendung: kurz vor den Mahlzeiten je 1 gestrichenen Teelöffel Hingvashtaka Churna mit 1 Teelöffel Ghee oder Öl vermischen, dann schlucken und etwas warmes Wasser nachtrinken.

Sitopaladi
Kräftigung des Körper nach einem Infekt, hilft auch Schleim zu lösen. Pulvermischung aus langen Pfeffer Pippali in Sharkara Rohrzucker.

Anwendung: 1-3x täglich je 1 gestrichenen Teelöffel des Pulvers (Sitopaladi Churna) mit etwas Honig  und warmen Wasser oder Ingwertee vermischt einnehmen.

Trikatu
Die berühmteste scharfe Gewürzmischung im Ayurveda setzt sich aus trockenem Ingwer, schwarzem Pfeffer und langem Pfeffer zusammen. Sie wirkt stark erhitzend, regt die Zirkulation in allen Körperkanälen an und fördert die Entschleimung. Anwendung: 1-3x täglich je ½ Teelöffel des Pulvers (Trikatu Churna) mit etwas Honig und warmen Wasser vermischt einnehmen.

Triphala
Die Dreifruchtmischung. Sie ist eine der wichtigsten Rasayana-Mischung zur Regeneration. Sie unterstützt die Verdauung, pflegt Haut und Haare und stärkt die Augen. Anwendung: abends 2 Stunden vor dem Schlafen einen Teelöffel des Pulvers (Triphala Churna) in warmem Wasser angerührt einnehmen.

Hausapotheken für die Konstitutionen

Für  Vata Dosha:

Ashwagandha zur Kräftigung und Schlafförderung

Brahmi zur Nervenstärkung

Haritaki zur verbesserten Stuhlentleerung

Hingvashtaka zur Verdauungsoptimierung

Sitopaladi Churna bei trockenem Reizhusten

Für Pitta Dosha:

Amalaki als Rasayana

Neem zur Reinigung, Leberentlastung

Sariva zur Kühlung

Sat Isabgol bei zu lockerem Stuhlgang

Avipattikara bei Sodbrennen

Für Kapha Dosha:

Ajwain zur Verdauungsoptimierung

Curcuma zur Stoffwechselregulation

Tulsi zur Hustenreizlinderung

Vasa zur Befreiung der Atemwege

Trikatu zur Entschleimung

 

Dashamula  – Die 10 wunderbaren Wurzeln

Zur Reduzierung von Vata und den damit verbunden Beschwerden.  Zur Aufrechterhaltung der Balance von Vata-Dosha, Pitta-Dosha, Kapha-Dosha.

Inhaltsstoffe von Dashamula:

Wurzeln von Bäumen

Bilva – Aegle marmelos – Wurzel des Bilva-Baumes

Agnimantha – Premna obtusifolia – entzündungshemme

Shyonaka – Oroxylum indicum – amaverdauend

Patala – Stereospermum suaveolens – stärkend

 Gambhari – Gmelin arborea – konzentrationsfördernd

Wurzeln von Sträuchern

Shalaparni – Desmodium gangeticum – verringert alle 3 Doshas

Prishanaparni - Uraria picta – Vata reduzierend

Brihati – Solanum indicum – Haartonikum

Kantakari – solanum xanthocarpum – Kapha und Vata-reduzierend

Gokshura – Tribulus terrestris – Tridosha reduzierend

Als Churna: Zu jedem Essen einnehmbar, als Gewürz. Gut für den Darm, Antioxidans.

Als Taila: Data reduzierender Öleinlauf, auf Kopfhaut und Stirn hat das Öl eine entspannende Wirkung. Für den Ölstringuß. Für die Nase während der Winterzeit. 1 Tropfen einmal wöchentlich in das Ohr geben, damit das Trommelfell geschmeidig bleibt, jedoch nur wenn keine Entzündung vorliegt.

Als Arishta: stärkendes Tonikum für Nerven und zur Darmberuhigung. Kräftigend und unterstützend für das Immunsystem. Jedoch nicht für Pitta-Dosha und bei Diabetes.

 

Morgenroutine im Ayurveda

Im Ayurveda wird der Tag mit der ayurvedischen Morgenroutine begonnen. Sie hilft Ihnen dabei, Ihren Körper zu reinigen, Ihren Geist zu erfrischen und ausgeglichen in den Tag zu gehen.
– Direkt nach dem Aufstehen sollte ein Glas warmes Wasser getrunken werden. Dadurch werden Stoffwechsel und Verdauung angeregt.

– Danach sollte Blase und Darm entleert werden, wodurch der ganze Energie- und Bewegungsfluss im Körper aktiviert wird.

– Nun wenden Sie sich Ihrem Mund zu. Mit einem Zungenschaber wird die Zunge vom Zungengrund bis zur Spitze von Belägen gereinigt. So erhalten Sie ein angenehmes Frischegefühl im Mund. Diese Reinigung wirkt gegen Mundgeruch und unterstützt Verdauungs- und Ausscheidungsprozess.

– Dann nehmen Sie einen Schluck Öl in den Mund und spülen damit 3 – 5  Minuten den Mundraum. Man nennt diese Spülung Gandusha und sie können dafür Sesamöl oder auch ein spezielles Mundspülöl, das auf Sesamöl basierend und mit unterschiedlichsten Kräutern angereichert ist, verwenden. Das Öl wird durch die Spülung weißlich und schaumig, spucken Sie es aus und spülen Sie Ihren Mund mit etwas Wasser. Durch das Ölziehen wird das Blut- und Lymphsystem von Schlacken- und Giftstoffen gereinigt. Entzündetes Zahnfleisch, Zahnfleischbluten und Parodontose können verhindert oder gelindert werden.

– Nach dem Ölziehen putzen Sie sich wie gewohnt die Zähne, reinigen Ihr Gesicht und tragen Gesichtspflege auf.

– Um Erkältungskrankheiten und Schleimbildung entgegen zu wirken, und die ganze Nasennebenhöhlenregion zu reinigen und zu stärken, empfiehlt sich die Nasenspülung.
Dafür füllen Sie lauwarmes Salzwasser (1/2 TL auf einen halben Liter Wasser) in ein Nasenkännchen, auch Neti genannt. Sie beugen sich über das Waschbecken und geben den Kopf etwas nach vor und 90 Grad zur Seite. Entspannen Sie sich, öffnen Sie den Mund, setzen Sie das Nasenkännchen am oberen Nasenloch an und lassen Sie das Wasser hinein laufen. Es fließt aus dem anderen Nasenloch wieder hinaus ins Waschbecken. Ist etwa ein viertel Liter Wasser verbraucht, wechseln Sie zum anderen Nasenloch. Danach trocknen Sie Ihre Nasenschleimhäute, indem Sie einige Male kräftig ausblasen. Sie ziehen nun in jedes Nasenloch ein bis zwei Tropfen Sesamöl oder Anu Tailam und befeuchten dadurch Ihre Schleimhäute und schützen sie vor Umwelteinflüssen, Viren und Bakterien.

 Zeiten der Verabreichung von Heilpflanzen

Im Ayurveda ist der Zeitpunkt der Heilpflanzeneinnahme ein wichtiger Faktor um die Wirkung zu stärken laut ayurvedischen Schriften:

Zu den Essenzeiten

1 Stunde vor der Mahlzeit: Wirkung auf den Dickdarm und den unteren Teil des Körpers. (Wirkung auf die Luft/Vata, dem die Ausscheidungsorgane unterstehen.

Purgativa (abführend), Diuretika(wassertreibend), Emmenagoga (menstruationsfördernd), sowie Heilpflanzen, die Dickdarm, Nieren und Fortpflanzungsorgane anregen, sollen vor den Mahlzeiten eingenommen werden.

Einnahme mit der Mahlzeit: Wirkung auf Magen und Dünndarm, auf den mittlereren Teil des Körpers. (Wirkung auf Luft/Samana Vayu, die die VerdauungsfunKtion regelt).

Anregungsmittel, Karminativa (blähungstreibend), Bittertonika, nährende Tonika, sowie Heilpflanzen, die auf die Verdauungsfunktion wirken, sowie Pflanzen die Magen, Milz, Leber, Dünndarm anregen, sollten zu den Mahlzeiten eingenommen werden.

Einnahme nach der Mahlzeit: Wirkung auf die Lungen und den oberen Teil des Körpers. (Wirkung auf Luft/Prana Vayu, die die Atmungsfunktionen regelt).

Diaphoretika (schweißtreibend), Expektoranzien (schleimlösend), nervenstärkende Pflanzen, sowie Pflanzen, die Lunge, Herz, Gehirn anregen, sollten nach den Mahlzeiten genommen werden.

Einnahme der Pflanzen zu unterschiedlichen Tageszeiten

Am Morgen:

Verjüngungsmittel

Kapha-Mittel

schleimlösende Mittel

Purgativa (oder bereits am Abend vorher)

 

zwischen den Mahlzeiten:

Zur Anregung des Stoffwechsels werden Heilpflanzen zwischen den Mahlzeiten eingenommen.

 

Am Abend:

gegen Schlaflosigkeit

Heilpflanzen die Agni anregen

 

Die Heiß-Wasser-Kur

Das regelmäßige Trinken von heißem Wasser ist eine klassische ayurvedische Empfehlung zum Ausgleich des Vata- und des Kapha-Doshas, der Stärkung der Verdauungskraft und zum Abbau von Stoffwechselschlacken.

Kochen Sie eine ausreichende Menge Leitungswasser oder Mineralwasser, ohne Kohlensäure, in einem offenen Topf für mindesten 10 bis 15 Minuten. Dieses Wasser füllen Sie in eine Thermoskanne und trinken diese über den Tag verteilt ungefähr jede halbe Stunde ein paar Schlucke oder auch mehr. Entscheidend ist die Häufigkeit. Um den positiven Efekt zu unterstützen, können Sie auch 1-2 Scheiben frischen Ingwer mitkochen.

Durch das Kochen verändert sich die molekulare Struktur des Wassers, wodurch es leichter verstoffwechselt werden kann und entschlackend wirkt. Dies geschieht durch das Zuführen des Elements Feuer. Dauer und Temperatur sind dabei entscheidend. Auch lauwarm verliert es dann nur wenig an Wirkung.

Kaltes Wasser braucht ca. 6 Stunden zum Verdauen. Warmes oder heißes Wasser ca. 1,5 Std. Somit verbraucht der Körper bei warmen/heißen Wasser weniger Energie.

Kupferbecher und Wasser

Im Ayurveda wird das Wasser, welches über Nacht in einem Kupferbecher gestanden ist, besonders geschätzt, denn es wirkt reinigend auf den gesamten Körper. Es hat vor allem einen ausgleichenden Einfluß auf das Pitta-Dosha, aber auch für Vata und Kapha ist es ausgleichend. (Aus wissenschaftlicher Sicht hat das Wasser reines Kupfer absorbiert, ein für den Körper essenzielles Mineral).

Ama

Die wörtliche Übersetzung von “Ama” ist: unverdaut. Nach ayurvedischer Lehre entsteht Ama, wenn die aufgenommene Nahrung wegen schwachen Agni (Verdauungsfeuer) nicht richtig verdaut wird. Ama ist ein Schlackenstoff, der die Stoffwechselvorgänge behindert. Mit verschiedenen ayurvedischen Produkten kann man Ama ausleiten.

Erholsamer Schlaf

Geht man abends vor 22 Uhr ins Bett, erwischt man den “Engelszug” ins Reich der Träume. Der Ayurveda erklärt, warum man vor 22 Uhr leichter einschläft und er Schlaf dann insgesamt erholsamer ist:

Jede Tageszeit hat eine unterschiedliche Qualität.

Von 18 – 22 Uhr überwiegt das Kapha-Dosha und hilft zur Ruhe zu kommen.

Ab 22 Uhr beginnt die Pitta-Zeit, eine Zeit, in der während des Schlafes geistige Eindrücke verarbeitet werden. Übergeht man diese Zeit und bleibt wach, dann verschwindet die Müdigkeit wieder und man kommt erst nach Mitternacht wieder zur Ruhe.

Am Morgen ist man nicht ausgeruht, sondern steht müde auf.

Deshalb sollte man spätestens um 22 Uhr im Bett liegen. Das gilt für alle Doshas.

Gesunder Schlaf

Gehen Sie zwischen 22 Uhr und 23 Uhr schlafen.

Stehen Sie nicht später als 6.30 Uhr auf.

Massieren Sie vor dem Schlafengehen die Fußsohlen mit warmen Sesamöl oder reinem Ghee oder Brahmi Ghee.

Essen Sie nicht nach 19 Uhr zu Abend, am Besten leicht verdauliche Sachen.

Die Selbstmassage

Abhyanga =  “gut geschmiert bedeutet: besser geschützt”.

Während der Menstruation kann die Selbstmassage für alle Doshas weiterhin ausgeführt werden, allerdings ohne Druck auf den Bauch. Keine starke Massage während der Menstruation!

Eine regelmäßige Ölmassagen ist der einfachste und wirkungsvollste Weg zur Gesundheitsförderung und Verjüngung:

  • verjüngt  und verhindert den Alterungsprozeß
  •  hilft bei der Gesunderhaltung
  • verringert die Müdigkeit
  • beugt Störungen des Nervensystems vor
  • fördert die Sehkraft
  • wirkt nährend
  • fördert ein langes Leben
  • schlaffördernd
  • fördert die Widerstandskraft

Regelmäßige Ölmassagen sind wichtig zur Kräftigung der Haut und des Plasmas (Rasa-Dhatu). Trockenheit der Haut fördert den Alterungsprozeß. Die Ölmassage trägt dazu bei, das Vata – Dosha aus den Knochen und Gelenken, wo es sich ansammelt, zu entfernen. Die Ölmassage ermöglicht es dem heilenden Prana, zu fließen. Diese ausgiebigen Ölmassagen nähren die Haut und das Nervensystem. Sie heilen den Körper und Geist. Ölmassagen sind für Vata Dosha  und Pitta Doha.

Empfohlen werden laut ayurvedischen Schriften folgende Öle:

Vata: Mahanarayana Thaila, Dashamuladi Thaila

Pitta:  Kshirabala Thaila

Kapha: kein Öl, sondern Seidenhandschuh oder Shulahara Öl (wärmend) (mit Kampfer; stark erhitzend) oder Sarshapadi Thalia.

Das Einölen sollte zur morgendlichen Routine gehören. Vor dem Duschen bzw. Baden sollte eingeölt werden.

Snehana: das Auftragen von Öl:

Die Streichrichtung erfolgt  entlang der Härchen, an den langen Muskeln lange Streichungen, an flachen und runden Muskeln und Gelenken kreisende Bewegungen. Um sich frisch und munter zu machen, kann man entgegen den Haarverlauf streichen. Will man sich eher beruhigen streicht man mit den Haaren.

Die Massage sollte 20 – 30 Minuten dauern.

Für Vata Konstitutionen ist die Selbstmassage sehr wichtig. Es ist eine tägliche Durchführung ratsam. Im Herbst und Winter sind diese für Vata am wirkungsvollsten.

Für Pitta Konstitutionen sollten die Selbstmassage alle 2 Tage morgens durchgeführt werden.

Für Kapha Konstitutionen sollte die Selbstmassage mit einem Seidenhandschuh täglich durchgeführt werden (ohne Öl).

Kopf: Träufeln Sie sich etwas Öl auf den Mittelscheitel und massieren Sie das Öl mit kleinen Kreisbewegungen Richtung Ohren in die Kopfhaut. Beugen Sie nun den Kopf leicht nach vorn und geben Sie etwas Öl an den Haaransatz im Nacken. Massieren Sie nun mit leichten kreisenden Bewegungen entlang des Hinterkopfes in Richtung der Ohren. Um die Durchblutung und das Nervensystem anzuregen, können Sie jetzt mit den Fingerkuppen auf den Kopf klopfen und leicht an den Haaren ziehen. Zum Schluss noch einmal den Kopf sanft ausstreichen und das aufgetragene Öl gleichmäßig über den Kopf verteilen.

Gesicht: Tauchen Sie Ihre Fingerspitzen in das Öl und massieren Sie Ihre Stirn von der Mitte ausgehend in kreisenden Bewegungen nach außen. Streichen Sie anschließend das ganze Gesicht von der Mitte ausgehend nach außen hinauf aus – über die Stirn, unter und über den Augen, von der Nase über die Wangen, die Lippen und das Kinn. Beenden Sie die Gesichtsmassage mit einer sanften Streichbewegung von der linken Unterkieferseite zur rechten Unterkieferseite und umgekehrt.

Hals: Vom Unterkiefer streichen Sie nun zum Halsrücken und dann den Hals hinauf und hinab. Fassen Sie von oben den Halsrücken und streichen Sie vorne den Hals hinunter. Nach unten mit etwas Druck, nach oben ohne Druck. Wiederholen Sie diesen Vorgang 3 bis 4 Mal.

Arme: mit kreisenden Bewegungen über die linke Schulter, den linken Ellenbogen und das Handgelenk. Die Kreise sollten an der stark ausgeprägten Armmuskulatur klein und kräftig sein, und an den Gelenken etwas großflächiger und zart. Streichen Sie nun die Muskeln des Ober- und Unterarms an seinen Konturen von oben nach unten aus und fahren Sie sanft mit den Fingern am Außenarm wieder nach oben. Zum Schluss den Arm von der Schulter in Richtung Handgelenk ausstreichen. Führen Sie den gleichen Massageablauf mit der linken Hand am rechten Arm aus.

Hände: Streichen Sie vom äußeren Handgelenk den Handrücken hinunter und behandeln Sie jeden einzelnen Finger, indem Sie mit dem Daumen und Zeigefinger der massierenden Hand zur Fingerkuppe hinstreichen und von dort aus leicht an dem Finger drehen und ziehen. Streichen Sie anschließend mit dem Daumen der einen Hand die Handfläche der anderen Hand aus. Beginnen Sie am Handballen und arbeiten Sie sich über die Handflächen bis zu den Fingeransätzen vor. Wiederholen Sie den gleichen Massageablauf an der anderen Hand.

Rumpf: nun kommt eine großflächige Einölung des Rumpfes. Beginnen Sie an der Schulter und massieren Sie mit großen Kreisen über die Brust bis zum Ende der Rippen. Arbeiten Sie immer von der inneren Mittellinie des Brustbeines nach außen und machen Sie kleine kräftigen Massagebewegungen auf den Brustbeinknochen und Rippen. Nehmen Sie nun ein wenig neues Öl und kreisen Sie sanft von Ihrem Bauchnabel ausgehend spiralförmig über den gesamten Bauchraum. Um die Darmperistaltik zu unterstützen, sollten Sie stets im Uhrzeigersinn streichen und im Unterbauch keinen Druck ausüben Massieren Sie anschließend die Wirbelsäule und den Rücken vom Steißbein sanft nach oben, soweit Ihre Arme den Rücken hinaufreichen. Bitte geben Sie keinen Druck auf die Wirbelsäule, sondern eine Streichbewegung. Massieren Sie auch den seitlichen Rücken über die Rippenbögen bis zu den Schulterspitzen.

Beine: beginnen Sie auf den Gesäßbacken mit großen Kreisbewegungen im Uhrzeigersinn. Fahren Sie nun am rechten Bein hinunter und massieren Sie es mit beiden Händen, indem Sie mit der einen die Innenseite und mit der anderen die Außenseite des Oberschenkels ausstreichen. Streichen Sie nun noch die Vorderseite des Unterschenkels aus und kreisen Sie sanft um die Kniescheibe. Dann geht es abwärts zu den Fußknöcheln, um die Sie ebenfalls sanft kreisen. Gehen Sie nun vom Knöchel über die Achillesferse zur Wade und massieren Sie das Bein zum Schluss noch einmal vom Knöchel nach oben über die Kniekehle.

Füße: Streichen Sie sanft Ihre Füße vom Fußspann bis zu den Zehen aus und massieren sie mit kleinen Kreisbewegungen zwischen den Fußknochen. Massieren Sie mit kleinen Kreisen und leichtem Abziehen an jedem Fußzeh extra, genauso wie Sie es bereits bei den Fingern getan haben. Streichen Sie nun mit dem Restöl die Fußsohlen ein und massieren Sie diese auch sanft an den Seiten.

Sinnesorgane und Nachölung: Beenden Sie Ihre Abhyanga, indem Sie mit der Fingerkuppe des kleinen Fingers oder des Ringfingers einen Tropfen Öl in jedes Ohr und Nasenloch geben. Ihr Körper sollte nun von Kopf bis Fuß von einer Ölschicht umnetzt sein. Ist das Öl an einigen Stellen vollständig eingezogen, so verwenden Sie das nächste Mal etwas mehr, so dass ein Rest auf der Haut liegenbleiben kann. Erst dann ist die ausreichende Menge Öl auf Ihrer Haut.

Durch die Ölmassage können abgelagerte Schlacken in den Geweben freigesetzt  und die Zirkulation angeregt werden. Somit können Toxine ausgeschwemmt werden.

Öle zur Verjüngung: Mandelöl, Kokosöl, Ghee.

Sesamöl wirkt stark mindernd auf das Vata – Dosha

Kokosöl ist kühlend, nährend – mindernd auf Pitta -Dosha (Narayana,  Kshirabala Tail)

Wechseljahrsbeschwerden 

Behandlungsmöglichkeiten nach der ayurvedischen Gesundheitslehre:

Kapha reagiert nur mit etwas Gewichtszunahme und Nachtschweiß.

Vata und Pitta können massive Hitzewallungen bekommen, trockene Schleimhäute, Depressionen, Beschwerden des Bewegungsapparats und auch neurologische Beschwerden. 

Zuviel Pitta führt zu Trockenheit, Hitzewallungen, Schwitzen, Gereiztheit, Schlafstörungen, brennender Urin.

Zuviel Vata  führt zur Trockenheit, Osteoporose, mentaler Spannung, Schlafstörungen, häufigem und schmerzhaften Urinieren, Vaginalstörungen.

Kräutermischung für alle Doshas

1/2 TL Aalaki Churaa und 1/2 TL Guduchi Churaa mit Honig mischen; nach dem  Frühstück und Mittagessen einnehmen.

Wichtig: Gesunde und ausgleichende Ernährung, mit vielen Bitterstoffen von Vorteil. Speziell Äpfel, Mango, Trauben, Granatapfel, Datteln, Karotten, grüner Spargel, Kürbis, Rosinen, Walnüsse, Mandeln wirken stärkend, verjüngend auf das innere Gleichgewicht.

Als Gewürze sollte getrockneter Ingwer, schwarzer Sesam, Bockshrnkkleesamen, Kardamom zu jeder Mahlzeit genommen werden.

Hilfe bei Verstopfung laut ayurvedischen Schriften

Verdauungsunterstützung: Triphala Churna: 1 TL abends in warmen Wasser lösen, ca. 1 Std vor dem Schlafen.

Obstipation (trocken): Milch mit 1/2 TL Sharkara Zucker, 1 TL Ghee, 1 Löffelspitze Kardamon kurz aufkochen und am Abend trinken.

Darmträgheit: Hingvashtak Churna (Gewürzmischung) mit etwas Ghee und Wasser mischen und am Abend trinken.

Obstsäfte im Ayurveda

  • Süße und herbe Obstsäfte wirken kühlend
  • Saure Obstsorten wirken sekundär erhitzend
  • süßes Obst: steigert Kapah, senkt Pitta, senkt Vata
  • saures Obst: erhöht Pitta, wirkt reizend auf das Blutgewebe
  • herbes Obst: erhöht Vata, senkt Pitta

Wenn Säfte aus frischen, süßen, reifen, saisonalen Früchten aus der Umgebung gewonnen werden, betrachtet der Ayurveda diese als Nektar.  Sie wirken befeuchtend, kühlend, nährend, wohltuend. Dies wird als Rasayana (regenerierend) bezeichnet. Es sollte am Tag nur 1 Glas Fruchtsaft getrunken werden in Raumtemparatur.

Gewürze können die Nebenwirkungen von Obstsorten ausgleichen. Mit Ingwer wird der Saft leichter verdaulich. Kardamom und Nelken in den Saft gemischt, schützen den Magen.

Bei Pitta-Störung und Kapha-Störungen sollten Säfte vermieden werden.

 Ghrita – Kräuterghee laut ayurvedischen Schriften:

Die Verabreichung von fettigen Kräuterzubereitungen hat im Ayurveda eine lange Tradition. Sie können äusserlich und innerlich angewendet werden und ihre Wirksamkeit hält sehr lange an.
Heilkräuterabkochungen und Mineralien werden zusammen mit Ghee gekocht. Dabei gibt das Ghee seine Eigenschaften an die Kräuter ab, potenziert deren Wirksamkeit und dient gleichzeitig als Transportmedium. Ghritas ermöglichen, dass die Heilsubstanzen die Blut-Hirn-Schranke überschreiten können. Ghee dient als Yoga vahi, ein Wirkungsverstärker arzneilicher Stoffe. Viele ayurvedische Kräuterpräparate, die auf das Nervensystem wirken, werden daher auf Ghee-Basis hergestellt.
Wirkungen von medizinwerten Grittas laut ayurvedischen Schriften: 

Ghee hat nicht nur hervorragende Nahrungsmittelqualitäten, sondern auch wichtige Wirkungen auf die Gesundheit.

  • Ghritas stärken Agni, ohne Pitta zu erhöhen und besänftigen Vata
  • wirken aufbauend für alle Körpergewebe
  • vermehren Ojas, die Vitalessenz des Körpers
  • stärken Nerven, Verdauung und Stoffwechsel
  • geben Kraft und bauen mangelhaft genährte Gewebe auf
  • gut für Stimme und Haut

Mediziniertes Ghee hat einen bitteren und fettigen Geschmacks. Wenn man anschliessend etwas heisses Wasser mit Ingwer und einem Tropfen Zitronensaft trinkt, geht es leichter und die Verdauung wird dadurch noch verbessert. Einige Ghritas werden mit warmer Milch verabreicht.

Empfohlen werden laut ayurvedischen Schriften folgende Ghritas:

  • Triphala Ghrita (auf Basis der „drei Früchte“) – bei Nachlassen der Seh- und Hörkraft
  • Shatavari Ghrita (auf Basis von Asparagus racemosus) – bei Entzündungen der Magen- und Darmschleimhäute, unterstützt die weibliche Physiologie in jedem Alter, wirkt positiv auf die Hormonproduktion, hilft bei Magerkeit
  • Brahmi Ghrita (auf Basis von Bacopa monnieri) – Hirntonikum, bei psycho-somatischen Beschwerden, mentalen Spannungen, Konzentrationsstörungen, Gedächtnisschwäche, Schlafstörungen
  • Ashvagandhadi Ghrita (auf Basis von Withania somnifera) – bei Schlafstörungen, innerer Anspannung, Unfruchtbarkeit, zum Muskelaufbau, stärkt die Vitalität
  • Mahatiktata Ghrita (Bitterghee – auf Basis bitterer Heilpflanzen) – bei Hauterkrankungen wie Psoriasis, rheumatischen Beschwerden, Übelkeit, zur Vorbereitung auf die Ausleitungen im Panchakarma.

Äusserlicher Einsatz von Ghritas

  • Fussmassage (Padabhyanga) mit Triphala Ghee: wirkt stark auf Augen und Ohren
  • Augenbehandlung (Netra Tarpana) mit Triphala Ghee: wirkt augentonisch und verbessert das Sehvermögen
  • Intranasaltherapie (Nasya) z.B. mit Brahmi Ghee: wirkt bei psychischen Problemen wie depressiven Verstimmungen
  • Lokalbehandlungen (Lepa) z. B. mit Jatyadi (Jasminum gandiflorum) Ghrita: bei Hauterkrankungen, Wunden, Verbrennungen, Hautausschlägen, u.v.m.

Ayurvedisches Eisen Rasayana

Laut ayurvedischen Schriften:

Das ayurvedische Eisen Rasayana deckt mit der Einnahme von  zwei Tabletten täglich (1 Tablette enthält 7 mg Eisen) den nötigen Eisenbedarf. Neben Eisen enthält das Eisen Rasayana verschiedene Kräuter. Diese sollen die Aufnahme des Eisens im Darm verbessern.

Zudem wirken diese Kräuter auf den Eisenstoffwechsel. Also nicht nur die Aufnahme im Darm, sondern auch der Weitertransport zu den Organen und Zellen wird positiv beeinflusst. Diese Kräuter helfen zusätzlichen Schlackenstoffe aus dem Körper zu schleusen, die die Aufnahme des Eisens behindern können.

Der gesamte Stoffwechsel wird positiv beeinflusst, sodass Stoffwechselstörungen, wie sie
bei anderen Eisenpräparaten häufig auftreten (insbesondere Verstopfungen oder Übelkeit), im Allgemeinen nicht vorkommen und damit das Präparat gut verträglich ist.

Lippenherpes – Herpes simplex

Es ist eine Vata/Pitta Krankheit, bei der das Nervengewebe und das Blut betroffen sind.

Stärken Sie Ihr Immunsystem.

Vermeiden Sie scharfe und frittierte Nahrungsmittel und Streßsituationen.

Frisches Gemüse, Koriander, Kokosnusswasser helfen gegen die Krankheit.

Empfehlung laut ayurvedischen Schriften: Triphala Guggulu.

Zum Auftragen laut ayurvedischen Schriften: Paste aus Sandelholzöl und Amalaki.

 Schmerzen im Kniegelenk (Arthrose)

Tägliche Ölmassage mit Maha Narayan tailam oder Sahacharadi tailam. Nach der Einölung sollte eine Wärmebahandlung stattfinden.

Laut ayurvedischen Schriften wird Weihrauch (Kapseln) oder  Rasnadi Güggel empfohlen.

Training: Stärkung der Beinmuskulatur durch gelenkschonende und muskelaufbauende Übungen.

 Sommerzeit ist Pittazeit

Von Mitte Juni bis Mitte September steigert sich durch die Hitze das Pitta-Dosha. Die Stoffwechselaktivität wird bei starker Hitze durch den Körper heruntergefahren und Agni (Verdauungsfeuer) nimmt ab.

Hier einige Ernährungstips um einer Zunahme von Pitta entgegen zu wirken und Agni zu stärken:

Nehmen Sie vor allem Nahrungsmittel mit den Geschmacksrichtungen süß, bitter und herb.

Diese wirken kühlend und reduzieren Pitta.

Kalte Speisen schwächen das Agni!!!

Also:  zuviel Rohkost und eisgekühlte Getränke sind  eine Belastung für das Verdauungssystem.

Deshalb: lieber gekochtes und gedünstetes Gemüse oder leichte Gemüsesuppen.

Stärkung von Agni durch den Einsatz der richtigen Gewürze. Meiden Sie dabei zu scharfe Gewürze, die das Pitta zusätzlich erhöhen.

Ayurvedische Gewürzempfehlungen für den Sommer:
Kurkuma, Fenchel, Pippali, Koriander,Ingwer. Diese stärken das Agni, ohne gleichzeitig Pitta zu erhöhen.

Pitta-beruhigende Gemüsesorten:
Spargel, Gurke, Zucchini, Sellerie, Sprossen, Fenchel, Chicorée (bitter), Kürbis, grüne Blattgemüse.

Pitta-beruhigende Obstsorten:
Mango, Melone, Feige, Birne, Bananen, Papaya, Avocado, Weintraube, Rosinen, Granatapfel, süße Kirschen, Kiwi, süße Beeren.

Ganz besonders wertvoll ist die Amalaki-Frucht: kühlende Eigenschaften und reduziert Pitta.

Ayurvedische Sommer-Tipps
Maßvolles und regelmäßiges Essen.  Nur 2-3 Mahlzeiten, dabei den Magen nur Dreiviertels füllen. Pausen von 4-5 Stunden zwischen den Mahlzeiten lassen. Keine Zwischenmahlzeiten.

Trinken nicht vergessen! z.B. warmes Wasser, Ingwerwasser, Kräutertee.

Lassi, das ayurvedisches Sommergetränk:   ein mit Wasser verdünnter Joghurt 1:3,  mit Rosenwasser, Kokosmilch und Gewürzen vermischt.

Ayurvedisches Gewürz-Lassi
Joghurt mit Wasser  1:3 vermischen, gemahlenen Kardamom, Zimt, Ingwer, Starkara Zucker.

Ayurvedisches Ingwerwasser
2-3 Scheiben frischen, geschälten Ingwer in 1 Liter Wasser, kurz aufkochen, 15 Minuten köcheln lassen.

 

 Der Zungenschaber

Die tägliche Hygiene ist laut dem ayurvedischen Klassiker „Caraka Samhita“ für die Gesundheit wichtig.

Zur Oralhygiene zählen Ölspülungen,  Zähneputzen und die Zungenreinigung mit einem Zungenschaber.

Über Nacht bildet sich auf der Zunge ein dünner Belag, genannt Mala (Abfallstoff). Dieser muß unter Einsatz des Zungenschabers ( versilbert oder Edelstahl, nicht aus Plastik) morgens entfernt werden. Der Edelstahlschaber kann für alle drei Doshas genommen werden.

(Man könnte auch dem zum jeweiligen Dosha gehörenden Schaber nehmen: Kupferschaber bei Kapha-, Silberschaber bei Pitta- und Goldschaber bei Vata-Dosha).

Durch das Schaben der Zunge als Morgenritual hat man die Möglichkeit die eigene Zunge genau zu betrachten und eine kleine Diagnose zu erstellen:

Belag dick: schlechtes Ernährungsverhalten und die  Verdauungskräfte wurden überlastet.Ist der Zungenbelag über einen längeren Zeitraum dick und er lässt sich nur schlecht abschaben oder wenig abschaben haben wir es mit einer Ama-Belastung zu tun. (Dies sind Stoffwechselrückstände).

Zunge: blass, trocken, rissig. Vata könnte erhöht sein, so dass die  Ernährung geändert werden sollte. Sie sollten mit Ihren Energien haushalten.

Flächige Rötungen oder rote Punkte:  Zunahme von Pitta an. Sie sollten Alkohol, scharfe Gewürze, salzige und saure Nahrung meiden.

Schwellungen und Schleimablagerungen:  erhöhtes Kapha,schwaches Agni. Vermeidung von Milchprodukten, Süßspeisen und Zwischenmahlzeiten.

So geht das Zungenschaben:

Der Mund sollte morgens mit warmem Wasser kurz ausgespült und die morgens trockene Mundhöhle befeuchtet werden. 4 oder 5 mal von hinten nach vorne mit dem Zungenschaber, mit leichten Druck über die Zunge fahren. Jeweils den Schaber unter heißen Wasser halten und abspülen. Nicht zu häufig und nicht mit viel Druck schaben.

 

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Eine einzigartige Rezeptur aus 100 Blumen und Früchten, speziell für die Nimi-Premiumlinie nach traditioneller Rezeptur und aufwändigem Herstellungsprozess produziert! Hergestellt in Indien.
Perfekt für die tägliche Gesichtspflege und die ayurvedische Gesichtsbehandlung. Zur Revitalisierung, Anti Aging, Tonisierung, Regenerierung, Feuchtigkeitsbalance und Entspannung. Für jeden Hauttyp.
Das Königsöl ist von herrlicher orange-goldener Farbe. Selbstverständlich ohne jeden Zusatz von ätherischen Ölen, Parfum, Farb- und Konservierungsstoffen, zieht es schnell in die Haut ein. Es erhöht die Elastizität der Haut, wirkt feuchtigkeitsregulierend und verbessert die Durchblutung bei allen Hauttypen. Tägliche Anwendung mindert spürbar Faltenbildung und Krähenfüsse. Ein wahrhaft königliches Produkt.

Inhaltsstoffe:

Sesamum Indicum Oil
Ricinus Communis Oil
Olive Oil
Brassica Juncea Oil
Albizia Odoratissima Flower Extract
Actinopteris Dichotoma Flower Extract
Aegle Marmelos Fruit Powder
Alstonia Scholaris Flower Extract
Ananas Sativus Extract
Ancardium Occidentace Fruit Extract
Anona Squamosa Fruit Extract
Artocarpus Hirsuta Fruit Extract
Melia Azadirachta Fruit Extract
Baliospermum Montanum Flower Extract
Bauhinia Purpurea Flower Extract
Bauhinia Tomentosa Flower Extract
Benincasa Cerifera Flower Extract
Benincasa Cerifera Fruit Extract
Biophytum Sensitivum Flower Extract
Caesalpinia Bonducella Fruit Extract
Caesalpinia Pulcherrima Flower Extract
Calotropis Gigante Flower Extract
Carica Papaya Extract
Carum Carvi Fruit Extract
Cassia Auriculata Fruit Extract
Cassia Fistula Flower Extract
Cedrus Deodara Flower Extract
Cedrus Deodara Fruit Powder
Cephalandra Indica Fruit Extract
Citrus Limonum Flower Extract
Citrus Limonum Fruit Extract
Citrus Medica Limonum Extract
Citrus Sinensis Fruit Exctract
Clitoria Ternatea Flower Extract
Cocos Nucifera Flower Extract
Cocos Nucifera Extract
Cucumis Utilissimus Flower Extract
Cucurbita Pepo Flower Extract
Curcurbita Pepo Fruit Powder
Daemia Extensa Flower Extract
Diospyros Candolleana Fruit Extract
Eclipta Alba Flower Extract
Elettaria Cardamomum Fruit Extract
Emblica Officinalis Fruit Extract
Feronia Elephantum Fruit Extract
Ficus Bengalensis Flower Extract
Ficus Glomerata Fruit Extract
Ficus Religiosa Flower Extract
Ficus Retusa Flower Extract
Ficus Retusa Fruit Extract
Gardenia Lucida Flower Extract
Glycosmis Pentaphylla Fruit Extract
Gmelina Arborea Fruit Extract
Hibiscus Cannabinus Flower Extract
Hibiscus Rosa Sinensis Flower Extract
Ixora Coccinia Flower Extract
Jasminum Grandiflorum Flower Extract
Jasminum Humile Flower Extract
Jasminum Sambal Flower Extract
Madhuca Indica Flower Extract
Mangifera Indica Flower Extract
Mangifera India Extract
Mentha Spicata Flower Extract
Mesua Ferrea Flower Extract
Michaelia Champaca (yellow) Flower Extract
Michaelia Champaca (white) Flower Extract
Mimosa Pudica Flower Extract
Mirabilis Jalapa Flower Extract
Morus Indica Fruit Extract
Murraya Koenigii Fruit Extract
Musa Sapientium Extract
Myristica Fragrans Flower Extract
Myristica Fragrans Extract
Nelumbium Speciosum (red) Extract
Nelumbium Speciosum (white) Extract
Nyctanthes Arbor-Tristis Flower Extract
Nymphaea Stellata Flower Extract
Ocimum Canum Flower Extract
Pandanus Odoratissimus Flower Extract
Pentapetes Phoenicea Flower Extract
Pentapetes Phoenicea Fruit Extract
Phoenix Dactylifera Extract
Punica Granatum Flower Extract
Punica Granatum Fruit Extract
Ricinus Communis Flower Extract
Rosa Centifolia Extract
Manilkara Zapota Fruit Extract
Saraca Asoka Flower Extract
Sesamum Indicum Flower Extract
Sesbania Grandiflora Flower Extract
Solanum Nigrum Fruit Powder
Spondias Mangifera Fruit Extract
Sunflower Flower Extract
Syzygium Jambolanum Fruit Extract
Syzygium Cumini Fruit Extract
Tabernaemontana Divaricata Flower Extract
Thespesia Populnea Flower Extract
Trichodesma Indicum Flower Extract
Vetiveria Zizanoides Flower Extract
Vitis Vinifera Extract
Wedelia Calandulosa Flower Extract
Zyzyphus Jujuba Flower Extract
Zyzyphus Jujuba Extract
Balanites Aegyptiaca Oil
Pongamia Pinnata Oil
Samadera Indica Oil
Holoptelia Integrifolia Oil
Tectona Grandis Oil
Melia Azadirachta Seed Oil
Myristica Fragrans Oil
Crocus Sativus Extract
Limonen*
Citral*
*natürlichen Ursprungs